wlanst normales WLan zu langsam für ein 6000er DSL?
>
> wie kann man das testen?
>
> oder sollte man die wände löchern und kable verlegen?
Sicher hat ein Kabel in der Geschwindigkeit und der Netzstabilität
vorteile, aber der Vorteil des WLAN ist eben, daß man kein Kabel
ziehen muss - saubere Geräte vorausgesetzt, damit es Spaß macht.
Normal sollte selbst ein 11MBit-WLAN noch bei guter Verbindung die
Datenrate von DSL6000 packen, allerdings “gerade noch so”. Mit 54MBit
sollte es da keine Probleme geben. Abzüglich natürlich gewisser
Abstriche, die man bei “größeren Reichweiten” einrechnen oder
rausrechnen muss.
Wir haben aber auch schon über 10km 54MBit-Strecken mit Anbindungen
an Standleitungen realisiert, an denen auch mehrere Netze hängen.
Funktioniert soweit.
Daher muss ich zusammenfassen: Zumindest 54MBit-WLAN ist definitiv
schnell genug für DSL6000, bei 11MBit-Netzwerken dürfte man an hand
der Brutto-Netto-Daten schon teilweise ans Limit kommen. 
>
> > Unter Linux funktioniert die Hardware von Anfang an oder
> > sie funktioniert nicht, im letzteren Fall stehe ich dann leider
> > jeweils vor einem Problem.
> Sind das jetzt eigene Erfahrungen?
Ja.
> Also auf meinem Notebook geht WLAN
> auch nicht “von Anfang an”, aber wenn ich auf ipw2200.sf.net bzw
> ieee80211.sf.net schaue, dann habe ich da “Treiber” zu runterladen.
> Die muss ich installieren und dann geht’s auch mit dem WLAN.
Für meine interne WLAN-Hardware im Notebook und die
USB-WLAN-Erweiterung beim Desktop-PC habe ich x Stunden in
Lösungsversuche “investiert”, leider ohne Erfolg… der Desktop-PC
läuft nun weiterhin unter Windows XP (primär allerdings wegen einem
Linux-Problem mit der Grafikkarte), fürs Notebook nutze ich WLAN via
PC-Card.
> Ist auch für einen Windowsuser nicht so schwer. Nur eben anders als
> Setup.exe anzuklicken.
Stimmt, häufig gibt es eine solche Lösung, zum Glück!
Im Idealfall ist solches “Basteln” allerdings nicht notwendig,
sondern die Hardware wird auf Anhieb erkannt oder man kann die
benötigte Software per Paketverwaltung nachladen (und später auch
aktualisieren). Mit Ndiswrapper hätte die interne WLAN-Hardware
vermutlich funktioniert, aber mir war das schlicht nicht komfortabel
genug…
(Unter Windows XP übrigens funktionierte meine WLAN-Hardware auch
noch nie auf Anhieb, doch weiss ich dort jeweils, wo die Treiber zu
finden sind… sie auf einem anderen PC downloaden und auf den neu zu
installierenden PC transferieren zu müssen, ist allerdings auch sehr
mühsam…)
> zumindest nicht diese exotische Karte, die auf meinem Mainboard
> steckt.
> Ärgerlich nur, dass XP auch das GBit Lan nicht beherrschte, und den
> SATA-Controller nicht fand (musste ein DISKETTENLAUFWERK) suchen und
> einbauen, weil USB Stick oder CD-ROM ja nicht genutzt werden um einen
> Treiber bei der Installlation hinzuzufügen….
Ja, das ist ein jahrelanges Manko, dass man zur Einbindung von dem
System unbekannten HD-Controllern Disketten verwenden muss, was bei
jedem modernen Chipset mit Software-RAID schon der Fall ist. Während
der Basisinstallation ist ja keine alternative Zugriffsmöglichkeit
vorhanden per shell o.ä. D.h. entweder die Installationsquelle vorher
mit Treibern erweitern oder Floppylaufwerk am Floppycontroller
anschließen (ob ein USB-FDD geht, habe ich noch nicht probiert).
>
> … Bei der Linux-Installation konnte ich mir aussuchen, ob ich über
> WLAN oder über GBit Daten aus dem internet laden wollte.
>
> Christian
Sofern der (W)LAN-Chip bekannt ist, ohne externen Datenträger geht es
dann u.U. auch nicht, was aber bei den drahtgebundenen Versionen eher
selten der Fall ist. Bei der XP-Installation kommt die
Netzwerkeinbindung eh relativ spät (imho viel zu spät) und öfters
fährt das System erst mal ohne NIC hoch.
Nabend!
> Eine Gretchenfrage ist, wie gut der mitgelieferte Router
> von der Telekom ist. Meine Erfahrungen mit den Telekom- Produkten
> sind leider nicht immer wirklich positiv gewesen, da diese in der
> Konfiguration oftmals zu umständlich sind und teilweise
> Sicherheitslücken aufweisen.
in dem Fall muss ich widersprechen. Die 300IP is ein AVM Gerät und
somit durchaus nicht schlecht.
Allerdings würd ich auch beim Service anrufen und fragen ob du nicht
doch nen W-Lan Router bekommen kannst. Meiner Erfahrung nach sind zB
der W501V und der W701V die besten sprich zuverlässigsten Geräte.
> Für die Variante Router AccessPoint
> solltest du jedoch berücksichtigen, dass die Konfiguration
> aufwändiger ist, da du Router und AccessPoint getrennt konfigurieren
> musst. Daher würd ich mich für einen Wireless- LAN Router entscheiden
> und das mitgelieferte T-COM Produkt verkaufen. Von den
> Investitionsaufwand an sich ergeben sich keinerlei Unterschiede, da
> ein AccessPoint in der gleichen Preisklasse wie ein W-LAN Router
> liegt.
Das seh ich auch so^^
Greetz Doc
wlanBridging ist auch meiner Erfahrung nach von Hardware Herstellern
oft sehr stiefmütterlich behandelt worden. Bei ähnlicher
Problemstellung, hatte ich mein ‘Glück’ mit einem Router und einem
WAP von Linksys versucht. Diese Konstellation verlangte von Anfang an
nach häufigen Rekonfigurations-Sitzungen. Aber von Firmwareupdate zu
Firmwareupdate verschlimmerte sich die Situation. Nachdem vierten
Update ging dann garnichts mehr und die WPA Konfigurationsseite,
verriet nun ohne Umschweife das sie nur noch mit Ihresgleichen zu
kommunizieren gedenke. Da wurde also folgende Konfiguration
angefragt:
ROUTRER:—:WAP:…:WAP:—:ClientPC
(Router 2 APs je 75
an-verbindungsaufbau/”>wlanber das mit dem passwort
Ja, wie brechstange schon sagte, das Passwort nochmals genau checken.
Insbesondere ob etwaige Sonderzeichen auch von den entsprechenden
Herstellern (Router und WLAN-Treiber) korrekt übernommen werden ohne
irgendwelche Abwandlungen.
> > aeh .. ok …
> >
> > hm .. dhcp is ICMP .. wenn das die FW blockt kriegste natuerlich auch
> > keine adresse.
> > hast du zufaellig die firewall von Windoofs noch an ? und blockt die
> > das eventuell ?
> Eigentlich nur ZoneAlarm und die Windoof-FW aus.
> Aber ich werd das nochmals kontrolieren.
> Ich habe viel durchgespielt, auch, so denk ich
> alles mit abgedrehter firewall.
Wenn Du ZoneAlarm erst autostarten lässt, musst Du darauf achten,
dass auch ALLE Zone-Alarm-Tasks geschlossen werden, insbesondere
VSMON.EXE soll sich manchmal etwas hartnäckig anstellen. Sonst blockt
die Firewall (teilweise) weiter Datenpakete…
Ad, WEP, ja WEP (AAARGHH)
Wollte das ned erwaehnen um nicht gleich
umgotteswillendaskannmanjanedmachen Antworten zu erhalten,
sondern beim thema zu bleiben.
Leider hab ich keinen Einfluss auf die nachbar-WLAN
verschluesselungs-strategie, bin nur geduldetr verwender
und das problem hat, denk ich, ja nix mit der verschluesselung
zu tun…
aber das mit dem passwort
> aeh .. ok …
>
> hm .. dhcp is ICMP .. wenn das die FW blockt kriegste natuerlich auch
> keine adresse.
> hast du zufaellig die firewall von Windoofs noch an ? und blockt die
> das eventuell ?
Eigentlich nur ZoneAlarm und die Windoof-FW aus.
Aber ich werd das nochmals kontrolieren.
Ich habe viel durchgespielt, auch, so denk ich
alles mit abgedrehter firewall.
> Wenn der DHCP client von Windoofs laeuft … laeuft er meistens ….
> kriegst du den DHCP vom kabel ? Oder funktioniert das da auch nich ?
> Brechi
Tja Kabel-maessig hab ich leider keinen DHCP-Server zum testen.
An ALLE, vorab mal danke fuer die TIPS 
> Wenn Du wartest, bis die Unternehmen das machen kannst Du sehr alt
> werden. Denn die großen Unternehmen die für so etwas flächendeckend
> die Kapazität haben, haben schon in UMTS investiert und wollen keinen
> Konkurrenten.
ack! UMTS war zu teuer, als das man es einfach so aufgeben würde…
> Bis auf weiteres wird es WLAN-mäßig also in D-Land kein
> flächendeckendes Roaming geben sondern nur viele einzelne HOT-Spots
> mit unterschiedlichen Hürden (Kosten, Registrierung usw) bei der
> Einwahl.
>
> Aber warum warten? Selbst ist der Geek.
Genau das wird passieren. UMTS wird so teuer werden, daß es sich der
Endkunde nicht leisten wollen wird, wenn er eine schnellere Technik
für nen Bruchteil des Preises bekommt, und damit noch sein ganzes
Gebäude inklusive Nachbarschaft kostenlos abdecken kann (die
Verbindungen innerhalb der Funknetze kosten ja ohnehin schon nix).
Mit DSL-Flat könnte dann jeder sein Wavelan ins Internet routen. Das
macht die Geschichte zwar nicht schnell, aber immerhin möglich. Und
es entstehen private und privat-finanzierte Netze, die quasi nicht
kontrollierbar sind und den Usern alle nur erdenklichen Freiheiten
bringen - Fairniss und Menschlichkeit vorausgesetzt. Jedenfalls sind
das für entstehende Gemeinschaften kalkulierbare Kosten. Hot-Spots
und Karten kosten heut nimmer die Welt…
Also ich finde, das ist ein super Ausgangspunkt. Die Industrie hängt
sich mit UMTS auf und die Bevölkerung organisiert sich selbst über
Wavelans. “Grenzenlose Freiheit” - ganz ohne Bush und Kriege, was
will man mehr ;o)
Bei uns läuft dieses Pilotprojekt übrigens schon seit über einem Jahr
und umschließt mittlerweile mehrere Ortschaften, die miteinander
verbunden sind (mit freundlicher Mithilfe von www.ntz.net, die mit
dicken Richtfunkbackbones die ganzen kleinen Hausnetzwerke
verbinden). Von daher… ;O)
Ich würd mich gern mit Leuten verbinden, die ähnliche Projekte im
Auge haben oder bereits realisieren zwecks Austausch und
Organisation. Lasst uns eine Wavelancommunity aus dem Boden stampfen,
die sowas Internetseitig einigermaßen überblicken lässt. Austausch
über Technik, Bezugsquellen (mehr Menge bringt günstigere Preise) und
Know-How hat noch nie geschadet. Und wir sind ja keine Firmen, die
sich gegenseitig wegen schmutzigem Geld an die Gurgel gehen
So long…
wlanandover, also Bewegung ohne Verbindungsabbruch ist noch bedeutend
> anspruchsvoller als Roaming und momentan mit WLAN wohl noch nicht
> moeglich. Auch zwischen den APs eines einzigen Anbieters kann man
> noch kein handover machen. Ohne Verbindungsabbruch muss man wohl
> im Bereich eines APs bleiben - egal wer den AP betreibt.
Moinsen,
sehe ich nicht so, das Bewegungen ohne Verbindungsabruch nicht
möglich sind.
Als Bespiel: Wir haben eine Schule mit WLAN ausgerüstet.
Beim Test sind wir mit einem Notebook durch die Schule gewandert und
haben Netzlaufwerkverbindungen und Internetverbindungen offen gehabt
und auch Dateien übertragen/runtergeladen.
Dabei kam zu keinen Störungen der Vorgänge.
Die eingesetzten Geräte waren AP
wlanoaming bedeutet, dass es mehrere APs (Mobilfunkstationen oder wie
> auch immer das bei der jeweiligen Technologie heisst) gibt und du
> ohne Verbindungsabbruch von einem zum anderen wechseln kannst.
> Vermarktet wird unter dem Begriff haeufig etwas ganz anderes?
Was Du da beschreibst, also Wechsel des AP ohne Verbindungsabbruch,
ist Handover. Roaming bedeutet nur, dass man die Infrastruktur
eines anderen Anbieters benutzen darf, weil zwischen dem eigenen
Anbieter und dem Fremdanbieter ein roamingabkommen besteht.
Handover, also Bewegung ohne Verbindungsabbruch ist noch bedeutend
anspruchsvoller als Roaming und momentan mit WLAN wohl noch nicht
moeglich. Auch zwischen den APs eines einzigen Anbieters kann man
noch kein handover machen. Ohne Verbindungsabbruch muss man wohl
im Bereich eines APs bleiben - egal wer den AP betreibt.
Roaming dagegen ist kein Problem, da es eigentlich nur bedeutet,
das der AP eines fremden anbieters Dich akzeptiert.
Auch bei GSM, wo Handover innerhalb eines Netzes standard ist, ist
es wohl eher eine Seltenheit, wenn das zwischen verschiedenen Netzen
klappt - auch wenn beide Netzbereiber ein Roamingabkommen haben.
Man muss sich beim Netzwechsel schliesslich in das neue einbuchen
und das bedeutet Verbindungsabbruch.