Re: wenn ich WLAN hab - WLAN-Studie: Unternehmen unterschätzen S…
wlan> > Jepp, darauf wollte ich raus (rescue disk oder vergleichbares).
> > Deswegen hatte ich nicht verstanden was mir die Admin-shares bringen
> > wenn ich mich “ausgesperrt” habe
> > Zu Datenverlust kann es nur kommen, wenn man die ohnehin unsichere
> > EFS Verschlüsselung von MS verwendet (die EFS Verschlüsselung von XP
> > soll ja einigermaßen sicher sein, aber die von win2k…). Ich nutze
> > hier DriveCrypt, das ist meiner Meinung nach ne recht nette Sache und
> > dann bin ich auch unabhängig von non-bootable Windows Installationen
> >
> > Wie ich das bei *nix mache? Keine Ahnung. Ich nutze bisher eigentlich
> > hauptsächlich win2k und bin erst dabei mich in Linux einzuarbeiten.
> > Unter Linux hatte ich das Problem des “aussperrens” bisher bei mir
> > genauso wenig wie unter Win2k.
> > Ausgesperrte “Admins” kenne ich eigentlich bisher nur bei
> > Privatleuten und einigen “spitzen” Admins
> >
> > M.f.G. Azrael
>
> Die nützen Dir dann nichts mehr, habe ich das irgendwo behauptet?
> Dann war das ein Versehen von mir.
>
> Ist das EFS von W2k so schlecht? Hab damit bisher nicht gearbeitet.
> Unter XP Pro habe ich es für mein HomeShare aktiviert. Als Hindernis
> für kleine Kinder reicht es. Wichtige Dokumente liegen in einem
> Laufwerk mit Cryptokey, 128bit AES verschlüsselt, Passphrase auf
> einem Aladdin eToken am USB.
> Ja, die Einarbeitung ist aber weniger mühsam als man denkt. Entgegen
> der Meinung vieler, hilft es, wenn man auch unter Windows ein wenig
> Ahnung hat.
> Ich bin selber gerade dabei. Apache, Samba und ssh laufen so wie es
> soll.
>
> Gruß Dr._Seltsam
Sagen wir mal, ich hatte dies hier so verstanden. =>
“Richtig, die Admin-Shares sind hartnäckig, verhindert aber, dass man
sich selber versehentlich aussperrt.”
Das EFS von win2k lässt sich soweit ich weis vergleichsweise leicht
aushebeln unter XP soll MS das aber etwas überarbeitet haben (kann
mich natürlich auch irren). Nach einem Test über ca. 1 Woche habe ich
XP aber wieder aus meinem LAN verbannt und seither nicht mehr
genutzt. Vielleicht installier ich es ja mal wieder, aber dann
allerhöchstens in einer VM
Als Hindernis für kleine Kinder reicht es natürlich ohne weiteres, es
sei denn sie sind sehr neugierig, haben Internet Zugang und sind sehr
engagiert ,-)
Bei mir haben ich einfach auf meinem Fileserver ein paar der
Laufwerke komplett mit AES 256bit verschlüsselt. Das Keyfile ist
unter einigen dutzend falschen Files versteckt und die 2 Passwörter
meinerseits sind sehr lang und komplex. Die Laufwerke sind mit NTFS
formatiert und die Rechte sind relativ restriktiv eingerichtet. Wenn
jemand darauf zugreifen will braucht er das Admin Passwort mit dem er
sich Lokal anmeldet. Sollte jemand den Rechner neu starten um das
Admin Passwort zurück zu setzen bringt ihm das auch nix. Er kann sich
dann zwar in den PC einlogen, aber die verschlüsselten Laufwerke
laden kann er noch lange nicht.
Jepp, der Meinung bin ich auch. Wobei man dazu sagen sollte, das eine
Linux Installation heute ja so einfach ist wie eine win2k
Installation. Und der Rest ist ohnehin nur eine Sache der
Einarbeitung. Der gleichen Einarbeitung die man eben bei Windows
schon hinter sich hat.
M.f.G. Azrael