wlan-funktek

August 21, 2008

Re: WLAN - Ralink, ISDN - Cologne Chip HFC - Linux-WLAN-Treiber von AVM

Filed under: Uncategorized — admin @ 3:05 pm

wlan> > Dafür gibt es Open-Source-Treiber für jedes unixoide Betriebssystem
> > einschließlich Linux. Der HFC ist auf fast jeder Billitsch-ISDN-Karte
> > drauf.
>
> leider geht damit kein Fax. Zumindest noch nicht.
Fax ist keine ISDN-Anwendung. G4 sollte problemlos möglich sein. Für
alles andere gibt es klassische Fax-Modems.
> Karsten Keil wollte
> ja mal SpanDSP in mISDN einbauen. Wann das aber endlich passieren
> wird ist unklar. Und dann geht Fax-Empfang nur bis 14.000 und Senden
> mit 9.600.
Eben, warum mit einer Modememulation herumschlagen? Fax wird sowieso
ziemlich bald den Weg von Leonardo gehen.
> Die AVM-Karten faxen mit dem AVM-Treiber untereinander in
> bis zu 64.000.
Mit G4 (digitalem ISDN-Fax) fax jede ISDN-Karte mit 64 kbps.
> Ausprobiert zwischen einer Fritzcard PCI und einer
> AVM C2. Keine Ahnung wie die das machen, aber es geht! Und ja, das
> war ein stinknormales G3 Fax (versendet mit Hylafax/capi4hylafax).
Nein, G3 geht nur bis 33.600 bps (Super G3).
> > Linux braucht AVM nicht.
>
> AVM ist prinzipiell sympatisch und Linux-freundlich. AVM hat nur das
> Problem, dass externe Chiplieferanten denen vorschreiben, keine Specs
> zu veröffentlichen. Habe mich da mal auf der Cebit mit einem von AVM
> unterhalten diesbezüglich. Das ist leider ein generelles Problem in
> der Industrie und wird sich wohl erst mit steigender Verbreitung von
> Linux erledigen.
Erstmal stehen die NDAs nicht _über_ den Urheberrechten der
Linux-Entwickler.
AVM hat also die Wahl, die NDAs oder Linux-Lizenz zu mißachten. Sie
haben sich für letzteres entschieden. Das ist weder sympathisch noch
linuxfreundlich.
AVM kann seine Controller auch bei Cologne Chip einkaufen. Der wahre
Grund ist ein anderer: AVM möchte den Produktlebenszyklus über die
Treiber selbst bestimmen.
> > Aber AVM braucht Linux (nämlich für ihre Fritz-Boxen).
>
> Praktisch *alle* Heim-DSL-Router (bis auf die LANCOMs vielleicht,
> aber die sind eher Business-Router) haben Linux im Bauch. Und ca.
> 100% aller Heim-NAS-Lösungen. Von SIP-Telefonen (z.B. Siemens Gigaset
> C450IP/S450IP) mal ganz zuschweigen.
Ja, und alle diese Lösungen basieren auf der Kombination von Linux
GPL-Code mit proprietären Treibern. Und das, obwohl die
Linux-Maintainer das ausdrücklich nicht wollen.
Es gibt übrigens auch noch BSD, wo das überhaupt kein Problem
darstellt, aber das nutzt offenbar fast niemand.
AVM ist damit vom Goodwill der Linux-Entwickler abhängig. Sie wollen
die Rechte der Linux-Lizenz nutzen, tun sich aber schwer mit den
Pflichten.
> Linux hat sich im Embedded-Markt in letzter Zeit *extrem* verbreitet!
Weil man da kostenlos Code abgreifen kann, aber nichts zurückzugeben
braucht. Zumindest glauben das die meisten. Noch.
ciao, jtsn

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